Hallo - ich praktiziere seit ca. 2 Jahren ZEN-Meditation und habe einige Lehrer kennenlernen dürfen.
Aktuell stösst mich ein Verhalten meines Lehrers aber vor den Kopf - menschlich, nicht zen-mässig (da ist es ja beabsichtigt).
Hat jemand gute / negative Erfahrungen mit ZEN-Lehrern gemacht, die er hier aus-tauschen möchte.
Zum Wohle aller, die selbst-verantwortlich einen guten Lehrer finden wollen.
liebe mitglieder des forums in meinen argumentationen mit euch habe ich probleme zu argumentieren da mir nicht alle möglichkeiten welche dem verehrten buddha zugeschrieben werden bekannt sein dürften.
ich würde sie gern einmal alle sammeln und für mich lokalisieren.ich habe aber erkannt das dazu hier kein einzelner in der lege ist,daher mein aufruf an alle.
wenn also einer glaubt eine eigenschaft zu kennen dann bitte ich ihn sie hier zu schreiben.
ich werde sie dann einmal auflisten.
da ich oft lesen muß, woher ich die info nehme, wäre es schön wenn eine quelle dabei genannt wird.muß aber für mich nicht sein.
ich bedanke mich im voraus
mit lieben grüßen reiner
Hallo!
Seit ein paar Tagen praktiziere ich nun Zazen, nachdem ich einiges an Literatur über Zen gelesen hatte.
Nun möchte ich mir gerne ein/eine (?) Kesa nähen, habe aber im Netz keine Anleitung dafür gefunden.
Vielleicht kann mir jemand Tips geben?
Wie groß/welche Maße hat eine Kesa, welchen Stoff kann man benutzen, wofür sind die Bänder an der Kesa und wo bringt man sie an?
Außerdem habe ich gesehen, daß eine Kesa aus vielen Einzelsegmenten besteht - muß das so sein oder kann man nicht einfach eine Bahn Stoff vernähen?
Ich hoffe, meine Anfrage ist nich zu konfus, :) , vielleicht hat jemand einen Tip oder einen Link für eine "Bauanleitung".
Grüße und Danke!
Also wir sind alle der Meinung, außer Reiner,daß Zazen innere Ruhe bringt, die in der Lage ist alle Probleme friedvoll zu lösen.
Es gibt aber auch noch eine weitere Qualität die ich beobachtet habe,sie hilft dabei zu lernen alle Probleme friedvoll lösen zu können.
Also ich mach das so: kommt ein Problem auf mich zu, schreibe ich vor und nach dem Zazen die Problemlösung auf einen Zettel.Meistens kommt die Problemlösung am dritten oder 5 Tag, allerspätestens am 7 Tag.Mit diesem Rhythmus arbeite ich jetzt schon seit 1985 und es klappt prima,versucht es doch auch einmal.Ganz liebe Grüße von irmela
Ich mache seit etwa einem Jahr Zazen. Zur Zeit zweimal täglich 25 Minuten, zur Wand sitzend.
Und es klappt gar nicht, könnte man sagen, weil ich manchmal in keinem einzigen Durchgang bis 10 komme beim Atemzählen, weil ich diesem und jenem Gedanken gefolgt bin, an der Haltung gebastelt, am Atmen selbst, mich wieder zurechtgewisen habe, eben das nicht zu tun und eben mich nicht zurechtzuweisen und so weiter.
Aber es ist wie es ist, und Zazen ist Zazen, es wird auch wieder anders werden, solange ich absichtslos bin kriege ich kein Problem, vielleicht gibt es gar kein schlechtes Zazen :-)
Gruss
Nap
Hallo ihr Lieben.Es gab hier schon öfters sehr unterschiedliche Darlegungen vom 8 gliedrigen Pfad.Deshalb ein Auszug von Herders Standard Lexikon:"Rechte Anschauung,Gesinnung,Wort,
Leben,Streben,Überdenken,Sichversenken"!Vorallem an Reiner gerichtet, steht da kein Satz über Vernunft, wie von Reiner behauptet, daß diese an erste Stelle steht.Weiterhin wird Sichversenken und Tat als Einheit gesehen.Also die wochenlangen Diskussionen mit Reiner über Zazen waren völlig überflüssig.Die Frage ist, was unter Rechte Anschauung und Gesinnung verstanden wird?Im Ai - Ki - DO versteht man darunter Aufmerksamkeit und Gesinnung ist das Durchsetzungsvermögen zur Gewaltfreiheit.Wie seht ihr das?Liebe Grüße von Irmela
Hallo liebe Erdenbewohner,
das muß ich euch jetzt mal weiterleiten.
Ich werde seit langer Zeit wieder mal ins Kino gehen.
Ich bin schon von der Vorschau zutiefst berührt worden.
www.unsere-erde-derfilm.de/
() Sundro
Wofür steht der Ochse ?
Hallo ihr Lieben,ich habe mir überlegt,wie müßte ein Zen Gebet aussehen,wo doch jeder seine eigene innere Gottheit entdecken will, in etwa so: - Der Sonnenaufgang Ost - Süd erleuchtet durch die Spiegelung des Nachbarfensters meine Zimmerwand West -Nord,jeden Tag neu,zu unterschiedlichen Zeiten!Erleuchte Du mein Herz mich zur Harmonie des Tages und seinen besten Möglichkeiten - Wie findet ihr das?Liebe Grüße von Irmela
Hallo, ihr Lieben,kennt von Euch Irgendjeman die Texte der tibetischen Gebetsfahnen oder weiß wo man das nachschlagen kann?Liebe Grüße von Irmela
Lieber Reiner und auch an alle anderen,
wir reden und reden, ist uns denn noch immer nicht schwindelig. Hat es irgend jemanden auch nur ein wenig in Erkenntnis oder Praxis weitergebracht? Mich jedenfalls nicht. Doch Vertrauen bringt den Menschen weiter. Vertrauen in den dynamischen Wandel der Welt und den Lauf des eigenen Lebens, sich fallen lassen, Zazen üben, sich weiter fallen lassen. Meister Ekkehardt schrieb Nie hat ein Mensch so viel gelassen als das er nicht noch mehr lassen könnte!
Alle Fragen, die man je stellen und diskutieren könnte, beantworten sich, ohne je gestellt worden zu sein. Was wir hier erzwingen wollen, passiert automatisch und natürlich, wir werden beschenkt, wir können nichts einfordern.
Kodo Sawaki sagte einst sinng. Zazen genügt. Warum sagt er das? Weil diese Übung ein Werden in Gang bringt, ein Öffnen der Hände bewirkt und wir alles erhalten. Gott oder Buddha kann nicht stückchen- oder schrittweise verwirklicht werden, hier gilt: Alles oder nichts. Aber bereit sein, das können wir üben. Jesus oder Buddha stehen nie weiter weg als vor der Tür. Wenn wir bereit sind, treten sie eben ein, nicht, wenn wir zetern, rufen und diskutieren. Mit Gott kann man nicht schachern, nicht mit scharfem Verstand entlarven, nicht einfordern. Unser aller Leben entzieht sich konsequent jeder Logik und jeden Maßstabes und daher kommt es, dass hier jeder Recht hat und keiner.
In Zazen lernen wir, bereit zu sein. So möchte ich hier, trotz Reiners Logik und vieler Fragen und Antworten, deutlich mit unsui sagen:
Zazen genügt!!
ich habe da eine frage die mir während der letzten tage immer mehr meine gedanken beschäftigt.
anlaß war die ablehnung die ich erfahren mußte wenn ich buddhas absichten erwähnte und sie mit den ratschlägen hier verglich.
- buddha hatte eine absicht (er wollte alle
wesen erleuchten)
- er hatte ein ziel einen übertriebenen
lernwillen (er wollte die unwissenheit
als ursache allen übels bekämpfen)
- er gab anweisungen(riet ab den alten worten zu
glauben nur weil sie geschrieben stehn)
- er verherrlichte leistungen wie sie durch
meditation erlernbar sind(er sah die arahats
als die garanten seine lehre für immer
unverfälscht zu erhalten)
nun würde ich gerne erfahren was ihr ihm ernsthaft raten würdet, wenn er sich melden würde bei euch oder euren sogenannten meistern zazen erlernen zu wollen.
die gleichen antworten die ihr mir gegen habt???
es ist kein sarkasmus in der frage sondern auch warum es nicht zazen-buddhismus heißt sondern zen-buddhismus.
aber da immer noch das wort buddhismus enthalten ist, wäre es doch interessant zu erfahren ob buddha noch mit seiner einstellung platz im zazen hätte.
bitte bitte laßt die verweise auf irgend eine meinung anderer mich interessiert nur die eure, denn ihr seid das forum und an euch ging die frage.
liebe grüße reiner
Hallo,liebe Freunde des Zen de,ich habe eine gute Darlegung über Wiedergeburten gefunden:"Wie das Tibetische Totenbuch darlegt, müßten sich das Bewußtsein zum hellen Licht wenden und so zu den höchsten Idealen bekennen.Dann erführe es im Sterben die Lösung von Leid und Beschränkungen.Der unbewußte Weg der - Wiedergeburten - fände ein Ende;es käme zur Neugeburt, die einen befähigt, sich in liebender Harmonie mit den positiven Kräften des Universums heilsamen Wirken zum Nutzen allen Lebens zu widmen.Doch strebt das Bewußtsein in der Regel ins trübe Licht und verbleibt in der Täuschung.Da ist eine tiefe Angst vor dem Klaren,Hellen Wunderbaren.Man gibt sich lieber mit weniger zufrieden, als vollkommen Ja zum Besten zu sagen.Warum sollte man sich im Sterben anders verhalten als im Leben davor?Die Cance der besseren Wahl im Tod wird vertan, weil man die Wahl des Besseren zu Lebzeiten nicht trainiert hat.....leichtfertig lassen wir Talente und Fähigkeiten verkümmern, indem wir uns für den bequemeren Weg entscheiden;....Im Alltag müssen wir lernen, uns bewußt vom Dunklen und Trüben abzukehren,die schlechtere Möglichkeit zu lassen, um uns dem Klaren und Großartigen zuzuwenden.Auf diese Weise das Beste aus seinem Leben zu machen, ist das einzige Mittel gegen die Todesangst!" von Volker Zotz in "Mit Buddha das Leben meistern" aus Rororo Sachbuch 60586 Seite 212 - 213 Also, immer aus der Vielfalt der Möglichkeiten, die für uns Beste Möglichkeit ergreifen sei unser zukünftiges Zauberwort.Mit lieben Grüßen von Irmela
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Einfach mal allen Lesenden hier liebe Grüße und Wün sche für 2008 dalassend. :-)
Wünsche ? Ja klar; für diejenigen, die ihr Ego einfach nicht runterkriegen ... es wird schon ... ;-}
newplayer
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Ja hallo erstmal...
Also ich muss zu dem Thema eine Facharbeit schreiben und wollt mal fragen, ob mir irgendwer dabei behilflich sein könnte.
Hauptsächlich geht es darum was zen für Christen bietet und welche Gemeinsamkeiten zwischen Zen und Christentum bestehen.
Wär echt schön, wenn sich jemand melden würde, Liebe Grüße, Rebecca
Hallo liebe zen.de gemeinde.
ich möchte mich nur kurz und knapp vorstellen, ich bin kein grosser Forenschreiber, von daher soll eine kurze Darstellung reichen.
mein name ist lars und ich komme aus der gegend kirn und werde bald 27 jahre alt. das soll reichen, wie gesagt ich bin kein besonderer Forenaktivist und möchte es auch nicht werden.
Mein Anliegen ist folgendes:
leider wohne ich am Arsch der Welt... leider ist aber irgendwo gelogen, die Miete ist günstig und ich wohne irgendwo gerne am Arsch der Welt, hier ist es schön ruhig...
Natürlich halte ich immer wieder nach Dojos in meiner Umgebung ausschau...dabei stellt sich leider sehr schnell die Ernüchterung ein.
Zum einen sind die meisten Dojos unter "AZI" oder "ZVD" Leitung, was von vorne herein mein Misstrauen weckt, ich mag den Personenkult um Taisen Deshimaru nicht, vielleicht schreibt man ihn anders...Mir Wurscht. Seine Bücher hab ich nach ein paar Seiten bei seite legen müssen...Ego aufgeben/wegwerfen erschien mir wie ein heiliges Gesetz dass ich in der Form nirgendwo anders hab lesen müssen, sowas mag ich nicht und es wurde schnell fad.. Man möge mir mangelndes Verständniss unterstellen, aber ich halte sowohl die Ausmaße der AZI&ZVD für irgendwas anderes nur nicht für den Weg des Zen. Für mich wird dort genauso viel, wenn nicht noch mehr, schachermentalität betrieben wie bei jedem anderen Esoterischen schnick schnack.
Zum anderen gibt es die Dojos die unglaubliches Geld verlangen(AZI&CO nicht ausgeschlossen)...250 Euro für ein Wochenendseshin ist meiner Meinung nach unglaubliches Geld, wie soll sich sowas ein normal verdienender leisten? Etwa in der Form: "Schatz, diese Jahr gibt es leider keinen Urlaub, ich sitze 2 Tage vor der Wand und grabe bei irgendsoeinem Typen den Garten um" ???
Vielleicht mag es Wege und Kompromisse geben aber wenn ich auf einer Webseite eines Dojos gleich mit unglaublichen Beiträgen konvontriert werde dann stellt sich schnell die Ernüchterung ein. Das kann nicht der wahre Weg sein.
Einige mögen sich über Kosten usw muckier...an dieser Stelle möchte ich ein kleines Gedankenspiel ausführen...Wir wohnen in einem kleinen Haus, der Dachboden ist zu einem Drittel ausgebaut. Wäre ich Zenmeister würde ich hingehen und den Dachboden noch ein kleines Stück weiter ausbauen, oder ihn so lassen wie er ist, nur ein bisschen umgestalten. Ich würde ein paar Leute die sich meiner Sangha anschliessen würden anbieten die Baukosten durch die Anzahl der Hilfsbereiten zu teilen, natürlich angemessen an den jeweiligen Löhnen. Auch wenn es so scheint als wäre Zen nur eine Sache für Manager und so würde ich jeden kleinen Cent und jede helfende kraft dankbar entgegen nehmen. Auf glamoröse Ritualgegenstände würde ich verzichten, wenn die Sangha bereit ist ein bisschen Geld für zb. eine grösse Klangschale zu investieren dann würde ich dieses natürlich in die Wege leiten. Bei mir auf dem Dachboden zu sitzen wäre natürlich umsonst, wer spenden möchte kann dies natürlich gerne tun, ohne Zwang. Niemlas würde ich eine Gebühr von 200 euro oä erheben.
Soviel zum Zweiten und damit genug. Ich bin frustriert von den Sanghas in Deutschland, entweder begegnet man einem quasi Sektenclub oder habgierigen "Zenmeister"
Vielleicht liege ich mit meinen Standpunkten komplet falsch, für diesen Fall muss ich entgegen halten dass ich wo immer ich mich in Deutschland aufgehalten habe Sanghas besucht habe und immer die eine oder die andere Erfahrung hab machen müssen. Schade. Ich bin kein Manager, mir geht es soweit gut, ich habe keine wohltuenden Maßnahmen nötig, eine Zentherapie wäre Zeitverschwendung und ausserdem bin ich knapp bei Kasse...muss ich mir nun "was anderes" "suchen"
Ich bitte Pseudo-Rinzais und solche die es werden wollen der Antwort auf mein posting zu enthalten, ich kenne euer geschwaffel zugut, aus der nicht enden wollenden Flut an Zengeschwaffel. Apropo Zengeschaffel...gibt es irgendwo ein Buch das sich konkret und einigermassen Wissenschaftlich mit dem Thema "Zen" auseinander setzt? Geschichte undso, oder ist die Thematik schon sowas von verhunzt das nur noch Bücher wie "Zen in der Kunst den Arsch abzuwischen" erhältlich sind?
mit vielen Grüßen
lars
Langeweile ist schlimm, kaum auszuhalten.
Ich stelle fest:
Statt hier im Forum die hitzigen Debatten zu verfolgen wäre es doch viel "interessanter" mich mit meiner Langeweile zu konfrontieren.
Ach könnte ich euch doch nur eure Langeweile abnehmen, ich glaube ich würde damit was anfangen können. ;)
Wer kann mir was abgeben?
:)
Alle Worte sind nicht die Wahrheit.
Was ich sehe, ist die Wahrheit.
Was, wenn ich geschiebene Worte sehe ?
Wenn Buddhas Buddhas werden, ist es für sie nicht notwendig zu wissen, dass sie Buddhas sind. Sie sind dennoch erleuchtete Buddhas und erkennen fortwährend Buddha. Durch Körper und Geist können wir Form und Klang der Dinge verstehen. Sie wirken zusammen als eins. Jedoch ist es nicht wie das Reflektieren eines Schattens in einem Spiegel, oder wie der Mond, der sich im Wasser spiegelt. Wenn du nur auf eine Seite schaust, ist die andere dunkel. Den Buddha-Weg zu erfahren, bedeutet sich selbst zu erfahren. Sich selbst zu erfahren heisst sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heisst, sich selbst wahrnehmen in allen Dingen. Dies erkennen, ist das Abfallen von Körper und Geist, von sich selbst und anderen. Wenn du dieses Stadium erreicht hast, wirst du sogar von der Erleuchtung losgelöst sein, du wirst sie jedoch fortwährend ausüben, ohne an sie zu denken.
Mal im Zusammenhang, für den Moment.
Prost Neujahr!
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Helmut
Liebe Dharma-Freunde,
ich weiß, ich bin hier bei "Zen-de", obwohl ich selbst eine Gelugpa-Zuflucht habe. Aber deshalb ein neues Forum aufzubauen wäre etwas "daneben" und ich wär wohl auch ziemlich allein. Es interessiert mich aber auch der Austausch mit anderen Richtungen (bin sebst Teilnehmer einer shambala-Meditationsgruppe hier im Wendland) und würde gern viel und unterschiedliches über die "Rime-Bewegung" erfahren.
Tashi Delek und ein gutes 2008