Hallo sangha von zen.de,
nicht ganz ernst meine ich mal, daß es Momente gibt, da öffnet sich dem Soto-man die Wand vor der Nase :o) Z.B. Beim Anblick einer zerknitterten Mohnblüte LOL
Andreas
Hier versammelt sich eine Menge Kompetenz in Sachen Zen. Deswegen einige ganz unmeditative Fragen:
Rinzai und Soto, wo liegen die Berührungen und wo das Trennende?
Gibt es Animositäten?
Wie ist die Verteilung der beiden Schulen in Japan, China und im Westen?
Welche weiteren Schulen sind zahlenmäßig/bedeutungsmäßig noch zu erwähnen?
Wo liegt bei den einzelnen Schulen die Abgrenzung zur Sekte?
Die wichtigste Frage zum Schluß:
Sind diese Fragen für diesen Jahrmarkt der (nein, ich meine wirklich nicht Eitelkeiten!) Zennisten zu profan?
Zwei Philosophen, die sich über die Letzten Dinge, die die Welt zusammenhalten, bis ins kleinste Detail einig sind, treffen sich regelmäßig zu einem Austausch. Wie kann aber dieser Austausch aussehen, wenn die beiden sich doch bis ins Detail über die letzten Dinge absolut einig sind? Nehmen sie sich dann für jedes Treffen einen Punkt vor, über den sie sich ja bis ins kleinste Detail einig sind, um sich gegenseitig zu beteuern, wie wunderbar es doch ist, sich über die letzten Dinge so einig zu sein?
Wie sieht das technisch aus?
Möglichkeit a)
Philosoph A und B verbringen ihre Treffen damit, ihre Einigkeit in den Fragen der letzten Dinge voreinander auszubreiten und sich wortreich ihre Übereinstimmung zu bestätigen.
Möglichkeit b)
Philosoph A sagt Sokrates, und Philosoph B nickt schweigend dazu, begleitet von einem kleinen Lächeln. Für Philosoph A, der laut einer ehemals getroffenen Vereinbarung nur schweigende Zustimmung erwartet, ist das begleitende Lächeln ein Affront, der die Einigkeit der Beiden zu spalten droht. Philosoph A wirft Philosoph B abweichlerische Gedanken vor. Darüber müssen sie nun endlose Streitgespräche führen
Im Header heißt es Das Forum für alle Themen rund um den Zen-Buddhismus.
Wenn sich nun ein Neuling hierher verirrt, der in Zen nicht sehr bewandert ist, der vielleicht sogar eine Portion Mißtrauen mitbringt ... ist der dann hier falsch? Weil sich Philosoph A und B am liebsten schweigend ihre Übereinstimmung versichern? Und weil die Erwachsenen die Kinder wegscheuchen, weil sie zu viel und zu dumm fragen (geh weg, spiel woanders!)?
Konkreter: Die Erleuchteten oder diejenigen, die der Erleuchtung sehr nahe sind, brauchen doch eigentlich eine Spielwiese wie diese nicht, und die Suchenden, die GANZ am Anfang stehen wo sollen sie finden, wenn sich die Fortgeschrittenen nicht geduldig ihnen widmen?
Oder sollen die Suchenden erst hierher kommen, wenn sie keine Suchenden mehr sind? Wenn sie aber gefunden haben, brauchen sie ja eine Spielwiese wie diese nicht mehr?
Wozu also Zen.de?
Im Glauben gefangen war ich, hatte mich im Labyrinth der Gedanken verlaufen. Immer auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit. Doch mein Fehler war, sie in Worte fassen zu wollen, die unantastbare einzige Wahrheit. Denn Worten vertraute ich mehr als Gefühlen.
Den Sinn im Leben hatte ich so lange vergeblich gesucht. Von Menschen fühlte ich mich bedroht und eingeengt, doch in Wirklichkeit war ich es, die sich ein- und wegsperrte von der Welt.
Ich lebte in meiner eigenen Welt, einer Welt nur aus Gedanken und Vorstellungen. Meine Unruhe war unermeßlich groß. Die Realität hatte ich längst aus den Augen verloren.
So kam es, daß ich meinen einzigen und wertvollsten Besitz hier auf Erden leichtsinnig schwer schädigte - meinen Körper. Meine Wahrnehmung hatte mir oft genug gezeigt, wie gefährlich mein Handeln war. Doch mein Verstand versuchte zu verstehen, drehte sich im Kreise, suchte Ursachen und Folgen, wollte alles Leben in eine Logik hineinzwängen, an der ich mich festhalten könne, aus Angst, noch tiefer zu fallen.
Ich glaubte fest den Worten, die in meinem Kopf herumschwirrten, mißachtete meine Wahrnehmung total.
Als ich endlich begriff, war es zu spät. Für immer lebe ich nun in einem kranken Körper. Wie habe ich geschrien und geweint, als mir dies bewußt wurde! Wie unwichtig wurden alle Dinge des Lebens! -> Arbeit, Studium, das Streben nach Anerkennung und die Angst vor dem Nicht-Geliebtwerden, die anstrengende Suche nach einem unantastbaren Weltbild, der Wunsch, andere Menschen zu überzeugen u. vieles andere.
Alles, was ich je über die Welt dachte, alle meine Prinzipien, Lebensregeln verwarf ich. Denn sie halfen mir nicht mehr weiter, dienten mir nur dazu, mich im Kreise zu drehen. Ich erkannte, daß mir kein Mensch auf der Welt helfen kann, selbst wenn er wollte. Kein Mensch versteht MICH so wie ich, kein Mensch weiß um meine Krankheit so wie ich, kein Mensch kennt dieses Leben wie ich, kein Mensch kann die Verantwortung darüber übernehmen - selbst ich nicht.
Ich verzieh mir für diese schrecklichen Taten, denn sie erfolgten unbewußt, versehentlich, unwissentlich und in dem Streben, ein guter Mensch zu werden, in dem Verlangen, mit mir selbst weiterzukommen.
Ich verzieh jenen, die mich in meiner Selbstzerstörung unterstützten oder mich nicht daran hinderten, denn sie wußten nicht, was sie taten, waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, fürchteten selbst den Liebesverlust und andere Dinge. Viele unter ihnen können immer noch nicht sich selbst sehen, treiben unbewußt im Strom der
Zeit, hin - und hergerissen von ihren vielseitigen Begierden und Ängsten.
Mein Leben.
Jeden Morgen erwache ich nun und will der Realität nicht ins Auge sehen, möchte meine (körperlichen) Schmerzen nicht spüren.
Doch ich vegesse langsam um den alten Zustand, verliere das Verlangen, einen früheren Zustand zu erreichen.
Da Heilung geradezu unmöglich ist, beschäftigt mich nun seit vielen Tagen und Nächten der Tod.
Mein Tod.
So lange hatte ich mich vor ihm gefürchtet. Wie schrecklich war der Abend, an dem mir bewußt wurde, daß ich den Tag verloren hatte. Damals. Und Menschen, die mich quälten, konnte ich nicht verlassen, da mir unbewußt diese Angst vor dem lebensgefährlichen Leben im Nacken
saß.
Nun ist alles anders, das Leben quält mich mehr als jede Angst.
Kann der Tod mich befreien? Zunächst war ich mir so sicher, daß ich diesen Weg gehen müsse, um mich zu retten. Doch mir kamen so viele Menschen in den Sinn, die ich nicht allein lassen wollte,
denen ich noch so vieles zu geben hatte. Ich wollte ihnen nicht diesen Schmerz bereiten, wollte sie nicht um einen Mitmenschen berauben.
So vieles verliere ich durch den Tod: Mein Augenlicht, meine Ohren, meinen Geruchs- und Geschmackssinn, den Tastsinn. Wär ich tot, könnte ich meiner Mutter keine Freude mehr bereiten, nicht mehr für sie nach einem anstrengenden Arbeitstag Abendessen kochen. Wär ich tot, könnte ich nicht mehr um meinen Bruder sorgen, ihm Dinge beibringen, ihn beschützen vor der Härte mancher Lebenssituationen.
Der Gedanke an diesen Lebens-Abbruch, den totalen Bewußtseinsverlust, schmerzt mich genauso wie der Verlust meiner Gesundheit, vielleicht sogar noch mehr.
Es ist nicht dies Leben, das ich überstehen muß, sondern immer nur dieser Augenblick, und so ist es erträglich, und immer öfter gibt es sogar angenehme, schmerzfreie Augenblicke.
Fazit.
Ich achte nicht mehr auf das, was ich verlor.
Konzentriere mich nun auf das, was mir blieb.
Und so tanze ich bei Sonnenschein und Regen über die Straßen. Beobachte nachts meinen Schatten im orangen Laternenlicht.Gebe Menschen Worte und Umarmungen. Und ich schreibe, schreibe unendlich viele Seiten in mein Tagebuch. Schreibe nur noch das, was ich wahrnehme und fühle, nicht mehr, was ich denke - ich denke sogar kaum noch.
Es gibt kein echtes Gefängnis auf Erden außer meinem Körper.
Die Abhängigkeit zu Menschen, der Glaube an die Vernunft, das Streben nach einem höheren Dasein - all das sind Dinge, die uns künstlich in ein Gefängnis setzen, das gar nicht existiert.
Im Leben geht es immer nur darum zu überleben, und das möglichst gesund...
Mein größter Wunsch ist, eines Tages wieder in einem gesunden Körper zu leben. Und auf einmal bin ich so ruhig, so gelassen wie nie zuvor.
Brauche nicht mehr zu wünschen und zu hoffen, brauche nicht mehr zu suchen nach einer Lösung, einer Heilung.
Denn ich spüre genau, daß dies erfüllt wird irgendwann - auch wenn nicht mehr in diesem Leben, nicht in diesem Körper.
So viele Menschen um mich herum haben noch das, was ich verlor. Ich beneide sie nicht mehr, sondern beobachte fasziniert ihr Leben,
freue mich für ein Wunder in ihnen, daß sie selbst nicht sehen können.
Millionen Milliarden Zellen in unseren Körpern arbeiten perfekt zusammen, erschaffen das, was wir sind. Der Organismus ist so stark, daß er auch bei Verlusten weiterlebt und repariert, wo er kann. Das Leben ist heilig, egal wie unwürdig es manchmal erscheint.
Leben und Tod lassen mich nicht mehr los.
Doch ich lasse jetzt los von den Buchstaben und Sätzen, beende nun
diesen kleinen großen Einblick in mein unendliches unauslöschliches Leben.
Vielleicht könnt ihr daraus etwas für euer Leben entnehmen.
In Liebe Nina
Mein über alles geliebter Schatzi,
Du bist ein wundervoller Mensch.
Aber es gab keine Antwort
Auf all das Wunderschöne in Dir,
das leben wollte.
Alle sahen nur,
wie Du hättest sein sollen.
Das Wunderschöne in Dir,
das durften sie nicht sehen,
denn es erinnerte sie
an all das
Wundervolle
in ihnen
selber,
das sie
nicht leben.
Du bist so ein wundervoller Mensch.
Doch leider reichte die Zeit
nicht mehr,
all dies Wunderschöne
in Dir
zum Singen
und Klingen
zu bringen.
Ich danke Dir für Deine Liebe
und für all das,
was ich durch Dich,
durch Deine Liebe,
Dein Leiden und Sterben
Begreifen durfte.
Wo auch immer Du bist,
was auch immer Du tust,
Deine Liebe
Wird
In mir
Und durch mich
Weiterleben.
Alles Liebe von Sabine 6. Juli 2002
Sterben ist des Gerede Ende (HelmutLange, 05.04.2002, 14:05
Fortsetzung
Ruth ist Tod.....
Sie ist fast ein Jahr nach unserer Trennung gestorben.
Am 4.6.01 (Independenceday) haben wir unsere Beziehung in der Materiellen Welt beendet.
Am 4.4.02 habe ich von ihr die Nachricht der endgültigen Zerstötung ihres Körpers erhalten.
Am 13.6.02 hat sie die Hölle der Zweifel verlassen und ihren Körper der natürlichen Welt zurück gegeben. Heute habe ich es erfahren.
Ich bin und war diesem Stein des Anstosses Dankbar für jeden Augenblick der Begegnung mit ihr, in diesen Körpern. Die Wunder-Volle Auseinsanderstezung mit der bunten und irren Welt der Illusionen und Spiegelungen, der Bühne der Selbstdarstellung die jetzt einen Schauspieler weniger hat, weil dieser sich mit dem Lachen der Unsterblichen über sein eigenes Spielbild hermachte und die Fäden der Puppe zerschnitten hat. Wissend nichts aber auch nichts ist wirklich. Unser gemeinsam erarbeitetes Wissen geht mit ihr, nie wieder als Mensch geboren zu werden oder auch nur dem Verlangen nachzugeben ein Leben zu erwählen das den Wahnsinn weckt eine "höhere Stufe" ereichen zu können als die JETZT, durch das verlassen der Hölle Mensch, mögliche.
Du kannst Dir Leben auswählen wie Du Willst, bitte gehe nicht wieder in die Falle das es eine höhere Entwicklung im Lebenden gibt als DIE, einfach nur zu leben um zu leben um zu leben. Am besten Du machst einen Urknall und lässt Dein Universum vergehen um wieder einen Urknall zu erschaffen von Licht ins Nicht-Licht bis Nichts mehr wissen kann ob Licht, ob Dunkelheit, ewiges Licht ist ewige Dunkelheit. Nichts ist geschaffen, nichts ist zu erschaffen, alles ist geschafffen ohne Unterbrechung Lebend. Bitte Kein Leben das fragen kann:"WARUM?"
Seit dem 4.4.02 haben wir uns nicht mehr gesprochen, es gab nichts mehr zu sagen, es gab nichts mehr zu bereinigen und es gab nichts mehr zu übermitteln. Wir sind EINS und das bleibt so wie es immer war. Helmut wird Ruth vermissen aber irgendwann werden die Körper eine gemeinsame Welt sein(Wo beginnt der Himmel? Unter meinen Füssen!). Ich ist Ich, egal ob in Körperbesitz oder nicht. Es gibt Keinen Unterschied nur die Unterscheidung in der Illusion der körperlichen Existenz.
Kein Bedauern, Keine Trauer, Keine Freude, Keine Selbstheit. Tod wo ist dein Stachel??? In der Täuschung des Verlassenseins!!!
liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen! Was haltet Ihr Zen-Buddhisten eigentlich von Astrologie ? Der Dalai Lama soll ja nicht so überzeugt sein, der tibetische Buddhismus hat aber auch einige Orakel, die er befragt. Indische Astrologen bringen ja sehr überzeugend rüber, das das Studium dieser astralen Kräfte von großem Nutzen ist, wenn man nicht dem Aberglaube verfällt. Jede Antwort ist mir von großem Nutzen. Gruß Lahiri.
Wie vermehren sie sich nein nicht biologisch g -- sondern wer ernennt sie?
Welches ist die Lehrerernennnungsinstitution (ist dieses Wort nicht ein Augenbrecher?)?
Hier versammelt sich eine Menge Kompetenz in Sachen Zen. Deswegen einige ganz unmeditative Fragen:
Rinzai und Soto, wo liegen die Berührungen und wo das Trennende?
Gibt es Animositäten?
Wie ist die Verteilung der beiden Schulen in Japan, China und im Westen?
Welche weiteren Schulen sind zahlenmäßig/bedeutungsmäßig noch zu erwähnen?
Wo liegt bei den einzelnen Schulen die Abgrenzung zur Sekte?
Die wichtigste Frage zum Schluß:
Sind diese Fragen für diesen Jahrmarkt der (nein, ich meine wirklich nicht Eitelkeiten!) Zennisten zu profan?
Hier versammelt sich eine Menge Kompetenz in Sachen Zen. Deswegen einige ganz unmeditative Fragen:
Rinzai und Soto, wo liegen die Berührungen und wo das Trennende?
Gibt es Animositäten?
Wie ist die Verteilung der beiden Schulen in Japan, China und im Westen?
Welche weiteren Schulen sind zahlenmäßig/bedeutungsmäßig noch zu erwähnen?
Wo liegt bei den einzelnen Schulen die Abgrenzung zur Sekte?
Die wichtigste Frage zum Schluß:
Sind diese Fragen für diesen Jahrmarkt der (nein, ich meine wirklich nicht Eitelkeiten!) Zennisten zu profan?
hello @ll,
ich suche für zwei Wochen Entspannung arbeits- und geistreiche Zen-Lektüre;
darf gerne schwer, englisch und zum nachdenken (-arbeiten) anregen;
bin für alle Ideen aufgeschlossen, kann auch aus angrenzenden Themengebieten stammen ...
danke vorab,
() thorsten
P.S. Vorschläge bitte ins Forum,
dann haben alle was davon
Ein Rabe krächzt auf dem Dach,
Die Stille nimmt es in sich auf
Und antwortet mit einem Vogelkonzert.
Aggressionen und Zen unvereinbar? Sind Zen-Gemeinschaften (in Klöstern und andernorts) aggressionsfreie Zonen?
Ich kann mir ja durchaus vorstellen, daß fortgeschrittene Adepten DURCH ihre Bemühungen in Zen eventuell vorhandene Aggressionen transzendieren.
Was aber machen Neulinge? Sie geben ja ihr Aggressionspotential beim Eintritt nicht an der Klosterpforte ab.
Hallo Ihr Lieben,
eure meinung ist gefragt.
Eine Tragödie über das Ende der Welt
Am Anfang war das Wort,
doch das Wort ist jetzt fort.
Dann kamen die Gedanken,
die aber auch schon wanken.
Und so hat Gott gedacht:
Das war´s dann, gute Nacht!
Liebe Grüße
Roland
Ich lasse mich doch auch nicht davon abhalten mich mal aus dem Fenster zu lehnen um mal meine Meinung oder mein glauben in die Öffentlichkeit zu stellen.
Beobachte ich so die vielen Namen die auf Heinz reagiert haben muss ich mich ehrlich fragen ob es überhaupt Sinn macht dieses Forum zu erhalten oder zu unterstützen, wenn diese ganzen Menschen nichts haben ausser Kommentare. Habt ihr keine Fragen an das Leben die auch andere intressieren und helfen könnten??
Glaube ihr wirklich das es mir nichts ausmacht von euch kritisiert und zerrissen zu werden? Ich nutze das um mich von Bindungen und Vorstellungen zu befreien. Logisch bin ich extem und in Frage- stellend und auch satirisch aufsässig.
Oder liegt es vieleicht an mein in diesem Forum sein? Das scheinbare beherrschen? Ich bin Täglich auf Zen.de. Weil ich dieses Forum wirklich mag!!
liebe Grüsse
Helmut
Hallo IHR XY !!
verbaler Rundumschlag (HelmutLange, 05.06.2002,
Text geändert!!!
"Hat der Hund Buddhanatur" macht den Konflikt, zwischen XY "Gott" und Buddhanatur deutlich. Es gibt keine Antwort da jede, die Frage betreffende Antwort wirklich falsch IST. XY = Alles was ausserhalb des Fragenden ist. Buddhanatur = Alles was der Fragende GAUBT zu sein. Der "Meister" erschlägt mit seiner Antwort=Nichtantwort den Buddha der fragt. Der Antwortende ist IM Zen und der Fragende wird INS Zen erschlagen.(jeder Koan führte zur Erleuchtung(seiner wahre eigenen Natur bewusst werden JETZT)). Der fragende Buddha vernichtet SEINEN Buddha, erkennt seine eigene wahre Natur.
Geduld (HelmutLange, 03.06.2002, 15:06 Uhr)
Text geändert!!!
Die Erkenntnisquelle ist der individuelle Mensch. Ich. Wirklich gibt es nur Ich ohne in etwas zu Sein noch etwas zu Sein. Ich IST Ich UND Nicht-Ich. Da es keinen XY gibt kann ihn, XY, auch nichts Interessieren. Diese Erkenntnissquelle ist IM Zazen, aber genau wie XY, Unbenennbar oder in Zeichen übermittelbar, auch wird IM Zazen keine Bezeichnung realisiert oder geschaffen.
Ein Begriff wird erst geschaffen wenn DAS Zazen ENDET und eine Kommunikation erforderlich wird. Also wenn ein Kontakt mit MENSCHEN da IST
XY wird voN Ich geschaffen, wenn DER Ich sich vom Zazen(Sitzen) löst und in die Welt der Benennungen (Anhaftungen) eintretten muss. Ich ist dann fast nichts mehr. Dieses fast nichts ist im Nichts. Dieses Nichts bezeichneT Ich dann mit dem Begriff XY .
Damit müsste Helmut die Foderung von Heinz erfüllt haben: Alle Fragen stellen, keine beantworten, "Mögen wir in schweigendem Begreifen verharren. Fort mit allem Denken".
Oder mit Sri Nisaragadatta Maharaj : Glauben sie doch was sie wollen!!.
liebe Grüsse
Helmut
Hallo Sabine,
erstens: darf ich die Geschichte speichern?
zweiens: "Nur wenige Menschen sind wirklich offen und zugänglich für die Wirklichkeit." spricht mir aus dem Herzen nach der Lektüre :o) obwohl ich mit der christlichen Engelmythologie nichts anfangen kann.
drittens: ist ein Weg sichtbar geworden :o)
Danke
Andreas
Hallo Leute,
obgleich beim Finale in mich gekehrt auf dem zafu, sah ich anschließend Oliver Kahn beim Interview und wünschte ihm aufrichtig ein zazen, damit er weiter der Jugend ein Vorbild sein kann. Z.B. bei Blau-Gelb Heinersdorf in der AK 7 gibt es glühende Verehrer des deutschen Keepers, der den Kiddies den Ernst einer Sache schmackhaft macht. Nur gegen die Pille treten, reicht eben nicht ;o)
Andreas
Eine Nachricht vom 17.6.2002 huschte durch das Internet. Australische Forscher beamen Lichtquanten. Mit Star-Trek-Technologie wurde erstmals eine Nachricht mit Lichtquanten innerhalb eines Laserstrahls einen Meter weit teletransportiert. Mittels einer sogenannten Quantenverknüpfung zerlegten sie den Laserstrahl an einem Ende eines optischen Kommunikationssystems und stellten einen Meter entfernt eine identische Nachbildung her. Der Physiker Pink Koy Lam betonte, die Technologie sei die Gleiche wie die an Bord des Raumschiffs Enterprise ersponnene.
Bis man einen Menschen von einem Ort zum anderen beamen könnte, sei es jedoch noch etwas hin.
Aber meine These ist ja: Was denkbar ist, ist irgendwann auch machbar.
Jetzt stellt Euch vor, das klappt irgendwann (und die Überbrückung von Zeitschienen ist dann natürlich auch möglich). Wir beamen uns zurück und halten einen Plausch mit dem Gautama, so von Geist zu Geist, wenn es mit der Sprache nicht so klappt (notfalls greifen wir, wenn das andere machbar ist, ist das schon ein alter Hut, zurück zu einem Sprachtranslater, der synchron übersetzt) . Unanfechtbare Autentizität wäre gegeben. Ist das nicht verlockend? Wir inmitten einer Anhängerschar (am Ende leicht verlaust?) den Darlegungen lauschend.
Von den Möglichkeiten dieser Technik träumend und mit
herzlichen Sonntagsgrüßen Heinz
Hallo Leute,
der Film hat mit Zen nur soviel zu tun, daß am Beginn ein Meister in einem Tempel eine Andacht für die verstorbene Mutter hält und doch ist er lehrreicher über die Traditionen im japanischen Leben, insbesondere Tokyo und Iwate, als jedes Lehrbuch. Auch menschlich berührt der Film tief, wenn der Vater nicht zu seinem Erstgeborenem zieht, nicht in ein Heim für Pensionäre geht, sondern das Haus für die Enkel seines immer als Belastung empfundenen Zweitgeboren und deren taubstumme Frau behält. Er khrt aus Tokyo zurück und sieht seine Familie wie vor Jahren um den Kessel, entfacht das Feuer und singt ein zweites Mal in seinem Leben.
Einfach toll solche Filme (gestern auf mdr).
Andreas