mil:
Lese gerade Dogens Shobogenzo Zuimonki, und finde es sehr auffallend wie er durchgehend betont, wie wichtig es ist arm zu sein, d.h. nichts zu besitzen und sich über Essen und Kleidung keine Sorgen zu machen.

zb.
"WEG-Übende! Macht euch keine Sorgen über Essen und Kleidung. Haltet einfach Buddhas Regeln ein und beteiligt euch nicht an weltlichen Geschäften. Der Buddha sagte, wir sollten weggeworfene Lumpen als Kleidung benutzen und unsere Nahrung erbetteln. [...] Lagert nicht einmal Übriggebliebenes, und rennt auch nicht umher auf der Suche nach Dingen. [...]" (I 16)

"WEG-Übende sollten vollständig arm sein. [...]" (III 4)

"Alle Vorgänger in unserer Dharmalinie haben die Leute einzig und allein dazu angehalten, keine Reichtümer anzuhäufen [...] Niemals habe ich von einem Reichen gehört, der das Buddha-Dharma geübt hätte. Alle ernsthaften Dharma-Praktizierenden trugen Flickengewänder und erbettelten ihre Nahrung.[...]" (III 7)
usw.

In dem Zusammenhang steht auch die Betonung der Wichtigkeit, die Anhaftung an den eigenen Leib aufzugeben.

Ich frage mich, warum dieser Aspekt der Armut so wenig im Vordergrund steht, zb in "moderneren" Zen-Literatur, oder auch zb hier im Forum? Ist das nicht wichtig? Muss es den heutigen Umständen gemäß uminterpretiert werden?
Warum beharrt dieser Dogen denn so sehr darauf? Vor allem werden ja auch Laien nicht ausgeschlossen - die Hinweise richten sich an alle WEG-Übenden bzw. "alle ernsthaften Dharma-Praktizierenden".
Ist Dogen bei heutigen Zen-Praktizierenden in dem Punkt "out" (sofern sie keine Mönche sind)?
Wie seht ihr das, als Praktizierende?
/"; // _paq.push(['setTrackerUrl', u+'piwik.php']); // _paq.push(['setSiteId', 3]); // var d=document, g=d.createElement('script'), s=d.getElementsByTagName('script')[0]; // g.type='text/javascript'; g.async=true; g.defer=true; g.src=u+'piwik.js'; s.parentNode.insertBefore(g,s); // })(); // // ?>