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keine_Sicherheit:
Form löst sich auf und Leere entsteht. Leere verdichtet sich und Form entsteht. Ohne Anfang und ohne Ende. Ein ewiger Wandel. Yin und Yang sind das bessere Symbol, anstatt ein Zen-Kreis.
thig_le:
"Zen ist erst Zen wenn ich nicht mehr glaube vermute meine das das Zen ist"
.. ja, dann ist es aber auch egal, wann denn nun "Zen erst Zen ist". Was nicht bedeutet, daß man das nicht definieren bzw. genau so definieren kann, wie du es definiert hast. Da ist also genug Freiraum, wenn gewisse Dinge keine Rolle spielen. Und ja, es ist nur zu verstehen, wenn es bekannt/erfahren ist. Zweifelsucht, ergo Nichtverstehenwollen, verhindert dies. Wer hier bloße Theorie vorwirft, denkt nachweislich selbst bloß darüber nach. Das liegt in der Struktur nicht nur dieses Ansatzes. Ein Koan hat wohl eine ähnlich polierte Fläche, die wiederspiegelt, wo das Gegenüber steht.
thig_le:
"_Zweifelsucht ist soviel wie Nichtverstehenwollen_. Sie hat als Merkmal das Unschlüssigsein, als Wesen das Schwanken, als Äußerung die Unentschiedenheit oder das unsichere Zufassen, als Grundlage, daß man dem Zweifel verkehrte Aufmerksamkeit schenkt. Als Hemmung des Fortschrittes hat man die Zweifelsucht zu betrachten."
Gelöschter Benutzer:
Zen ist erst Zen wenn ich nicht mehr glaube vermute meine das das Zen ist.
Zen ist Zen wenn Zen nicht mehr Zen ist.
Ich bin ich wenn ich nicht mehr ich bin.
Jedes Regel/Riten/Glaubens System löst sich auf wenn es sein Ziel erreicht hat.
Dein Anliegen ist nur zu verstehen wenn es bekannt/erfahren ist den Beobachter zu betrachten.
_()_
Aufgabe: Lass alles wie es ist. Setze das eine Weile lang um. Ertappst du dich nun dabei, meist recht unwillkürlich, "alles lassen wie es ist" zu "praktizieren", anstatt alles zu lassen wie es ist, unterbrich diese detektierte "Praxis" und lass alles wie es ist. Verstehst du schön langsam den Unterschied zwischen deiner "praktizierten Umsetzung" und der "tatsächlichen Umsetzung" dieser Aufgabe? Zu wünschen ist es. Wenn du darauf basierend irgendwann ganz natürlich in der Lage bist, die Aufgabe tatsächlich umzusetzen, anstatt sie wiederum zu praktizieren bzw. zu ergreifen bzw. zu einem verdinglichten Konzept zu machen, in dem du dann irgendwie "verweilst", ist das bereits gleichbedeutend mit "losgelöster Wahrnehmung" und der erste Schritt raus aus deinen Vorstellungen "über ZEN" & dem ganzen Rest, der dir so zusetzt.
*Alternative Aufgaben: Tu nichts, sitz einfach nur, verhalte dich natürlich .. usw. . Es kommt auf's selbe raus.
Zu Deiner Theorie habe ich nichts auszuführen. Das magst Du mit Dir abmachen.
Zum Betreff sei gesagt, daß es am Samstag an der Haustür schellte und ich gerdae saß. Im Lotossitz. Ein harmloser Klingelstreich. Das kenne ich mehr als genug.
Gestern trollte ich mich dann mit dem Müll zu den Containern vor dem Haus. Und fand zwei Haarnadeln ineinander gesteckt vor der Türschwelle. Mich dünkte es heute in der S-Bahn, daß sie das Gewicht des Parteiabzeiches an meiner Winterjacke besitzen. Der Mao (KP China) ist ein Scherz. Jungs vom Bau! Muß man nicht groß hinterfragen. Wie die kleine Göre aus dem Paterre mit ihrer kleinen Aufmerksamkeit mittels der Haarnadeln. Weiberkram. Um es soo zu formulieren.
Im Zen hat ein Koan mit zwei Haarnadeln vor der Türe doch andere Bedeutung, oder?
Peter96:
ich musste auch schon mal erfahren, dass ZEN nicht immer gut ist.
hab damals gedacht, man sollte das dach eines hauses nicht mit schwerem gold veredeln, wenn der keller und das erdgeschoss noch nicht ausreichend tragen können.
auch hatte ich das gefühl, dass man ZEN nicht als Heilmittel gegen Sorgen oder Krankheit "einsetzen" sollte. darum hatte ich ZEN jahrelang abgebrochen und gewartet bis ich mit mir wieder (einigermaßen ;-) im reinen war.
ich habe die Meinung, dass ZEN für menschen geeignet ist, denen es generell schon recht gut geht, aber die das gefühl haben, irgendwas fehlt noch.
ZEN-Lehrer vertreten da meist eine andere Ansicht, aber was verstehen die da oben schon vom anderen ende des lebens ;-)