Es gibt Momente, da nimmt man ein Ego wahr und es gibt Momente, da nimmt man kein Ego wahr. Wenn man ein Ego wahrnimmt, so sieht das nicht immer gleich aus und wenn man kein Ego wahrnimmt, so sieht das auch nicht immer gleich aus. Wenn man das einfach so akzeptiert, dann erübrigt sich sowohl der ganze buddhistische Weg, welcher die endgültige Auslöschung des Egos anstrebt, genauso wie im Gegenzug unsere anerzogene westliche Idealvorstellung von festen und absoluten Persönlichkeiten/Charakteren.
Was man tun muss, um zu so einer Einstellung zu gelangen? Keine Ahnung. Wahrscheinlich muss man beide Wege mal gegangen sein. Sprich: Sowohl unserer westlichen Tradition folgend, sich schonmal eine feste Persönlichkeit aufgebaut zu haben, als auch der östlichen Tradition folgend die Abwesenheit von Persönlichkeit erfahren zu haben.
ich hatte schon verstanden was du meintest, ich schreib es mehr für die anderen die sich in den religionen zu hause sehen.
im alten testamen ist es noch ein erntedankfest und im neuen hat es was mit verständigung zu tun.
religion wird ständig den bedürfnissen angepasst.
was ist mit dem ursprung.
im buddhismus fällt es mir etwas leichter weil dort soviele anweisungen vorliegen die ein praktizieren unter diesen anleitungen möglich macht.
da geht der glaube natürlich verloren wenn er sich durch wissen ersetzen läßt.
übrigends halte ich jede theorie die sich auf glauben aufbaut für kritikwürdig.
also auch dir geruhsame tage und gruß an arnold.
reiner