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Dat_Hexe1971:
Nein, das ist so nicht unbedingt richtig - Du kannst es nicht wissen und ich auch nicht.
Die Frau hat AUCH Münzen gespendet - da steht nicht einmal, daß sie es ohne Bewertung tat - ich denke, sie hat wie die anderen auch Geld gespendet - und sie hat vielleicht ihren eigenen Bedarf hinten angestellt - das Ergebnis ist bei allen Spendern gleich - sie spenden Geld.
Das andere, Geben aus Wahrnehmung, gibt es auch, das ist auch meine Erfahrung - nur in der Evangeliums-Geschichte ist meinem Lesen nach, nicht davon die Rede.
unsui0:
ja das stimmt, es ist nur eine Geschichte die ich erzähle, über Menschen die bewerten und über einen Menschen (hier die alte Frau)die von Herzen gibt...was hat das mit meiner Bewertung zu tun ???
...die Ergebnisse sind nun mal verschieden, hast du doch sicher auch schon selber erfahren...es macht im Ergebnis ein Unterschied wenn ich jemanden etwas gebe und darüber nachzudenke ob er es verdient hat oder nicht oder ob ich einfach gebe...da muß man nicht mehr bewerten, denn das Ergebnis bekommt man zu spüren...das nennt man Erfahrung...
Dat_Hexe1971:
aha... und die im Evangelium Genannten haben nicht bewertet?
Woher weißt Du das?
Und der berichtende Evangelist - der hat doch eine deutliche Bewertung gefällt!
Und: Was gibt Dir denn das Recht zu bewerten, daß die "Ergebnisse " verschieden sind?
Das "geben", das über "Wahrnehmung" läuft, das gibt es meinem Erleben - allerdings halte ich es nicht für sinnvoll, beides zu vergleichen - wer hätte da was von?
mipoohji:
Ich verstecke mich überhaupt nicht. Vielleicht hast Du nicht verstanden, aber der Hinweis galt schon Dir.
Du strebst den Wahnsinn an und nennst ihn Samadhi oder Nirvana. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. Nicht Bewusstlosigkeit ist unser Ziel sondern Harmonie, Übereinstimmung des Denkens, Fühlens, des Ich-Seins mit dem Dasein.
Das ist völlig genug für einen Menschen.
mipoohji:
Diese "andere Möglichkeit" existiert nur in Deiner Vorstellung. Nicht einen Moment Deines Lebens bist Du frei von Bewertungen, ob Du Dir dessen bewusst bist ist eine andere Frage...
Du darfst aber gern glauben, dass Du ein hirnloses Herzchen seiest... wenn Dir eben danach ist...
unsui0:
...ja, mipooh möchte erst bewerten, bevor er gibt...so kam es jedenfalls bei mir an...ich wollte einfach mal meine Einstellung dazu als andere Möglichkeit dagegenstellen...
...ich möchte keinesfalls mipoohs Einstellung kritisieren, sondern einfach nur andere Möglichkeiten aufzeigen, denn die Ergebnisse beider Einstellungen sind völlig verschieden...
Dat_Hexe1971:
Den ersten Absatz verstehe ich - auch wenn ich inhaltlich in Bezug auf den Ursprungs-Artikel vielleicht eine andere Sicht habe - was aber bitte hat die von Dir zitierte Evangeliums-Stelle mit Deinem ersten Absatz und /oder mit dem Ursprungs-Artikel zu tun?
Für mich ist das genau so in Ordnung, wie es für mich in Ordnung ist, wenn Menschen auf öffentlichen Plätzen Gitarre spielen, Pantomime vorführen oder ähnliches.
Er bietet etwas - Ruhe - so wie der Gitarrist sein Spielen bietet oder der Künstler seine Pantomime.
Wer dafür in monitäre Gegenleistung tritt, tut das bewusst - und wenn den Passanten der "Ruhepool im Gedränge" eine Geldspende wert war, ist das so.
Das ist für mich kein Betteln -
Bettelei tritt dann für mich zutage, wenn Menschen da sitzen, vor sich ein Schild, daß auf die schlechten persönlichen Verhältnisse hinweist und nebendran z.B. ein Plastikbecher steht.
Oft sprechen diese Menschen Vorbeigehende direkt an und bitten um finanzielle Unterstützung.
In Deinem Beispiel geschieht meiner Ansicht nach etwas anderes.
unsui0:
...nicht bewerten und von Herzen sein ist ein angenehmer Zustand...Geben ohne Nutzen ist Geben von Herzen...es ist doch ganz alleine Sache des Nehmers welches Karma er verursacht und meine eigene Sache ist es von Herzen zu geben oder mir eine Eintrittskarte ins Nirvana zu erkaufen...
{k}Jesus setzte sich in die Nähe des Opferkastens im Tempel und beobachtete, wie die Menschen Geld hineinwarfen. Viele reiche Leute legten große Beträge hinein. Dann kam eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein.
Da rief er seine Jünger zu sich und sagte: »Ich versichere euch: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. Denn sie alle haben nur einen winzigen Bruchteil von ihrem Überfluss abgegeben, während diese Frau, so arm sie ist, alles gegeben hat, was sie besaß.«{/k}
unsui0:
...wieso bist du so sicher, dass er bettelt ???
...er kann auch etwas verschenken, nämlich die Möglichkeit aus dem Habenwollen herauszutreten und ins Geben zu gelangen...in Japan gibt es das traditionelle Takuhatsu...es ist dort üblich, dass sich der Geber für die Möglichkeit des Gebens bedankt...der Mönch verneigt sich vor der Liebe Buddhas wenn er dabei Gasho macht...
...leider sind wir eine Gesellschaft der Gier und der Egozentrik geworden "Geiz ist geil" und unsere Gesellschaft leidet immer stärker an psychische Probleme...wir müssen einfach aufhören damit alles gleich verschlingen oder besitzen zu wollen...wenn Geben und Nehmen im Gleichklang sind ist das Glück nicht mehr weit...
Dat_Hexe1971:
Auf einem anderen Portal finde ich diese Zeilen häufig - ohne Autoren-Angabe.
Oft überkommt mich beim Lesen dann ein ungutes Gefühl, der Verdacht, daß Trotz und Verbissenheit hinter diesen Zeilen sehen könnten.
Dank Deiner Autoren-Angabe und der dadurch für mich möglichen Zuordnung, darf ich diese Zeilen mit einer anderen Brille lesen.
Die Frau hat AUCH Münzen gespendet - da steht nicht einmal, daß sie es ohne Bewertung tat - ich denke, sie hat wie die anderen auch Geld gespendet - und sie hat vielleicht ihren eigenen Bedarf hinten angestellt - das Ergebnis ist bei allen Spendern gleich - sie spenden Geld.
Das andere, Geben aus Wahrnehmung, gibt es auch, das ist auch meine Erfahrung - nur in der Evangeliums-Geschichte ist meinem Lesen nach, nicht davon die Rede.