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keine_Sicherheit:
Wär wohl besser! Das Leben hat eh nix groß zu bieten, an dem ich hängen könnte. Mein Lebensinhalt besteht nunmal nur darin, auf den Tod zu warten. Sterben tut zwar höllisch weh, aber wenn einmal Flatline is, dann isses geschafft und angenehme Ruhe für alle Ewigkeit. Nichts mehr daß man wahrnehmen muss. Sozusagen DIE Erlösung schlechthin.
keine_Sicherheit:
Es war ne Verarschung Deines Gehirns, so wie alles andere was mit Zen zu tun hat. Sieh's endlich ein. Wach bist Du solange, bis die Müdigkeit Dich überkommt und Du einschläfst. Mehr als Realität ist nunmal nicht. Wonach suchst Du eigentlich? Erleuchtung? Ist auch nur einer von vielen vergänglichen Bewußtseinszuständen. Nix, was man unbdingt hervorheben muss oder anstreben sollte. Denn wenn Du es dann irgendwann schließlich bist, haste es nach ner Weile sowieso wieder satt und suchst Dir was Neues zum spielen. Mit Erleuchtung geht es einem so wie mit allem anderen auch - ne vorübergehende Phase. Also wozu all die jahrelnge Mühe, um etwas zu erreichen was man eh wieder in die Tonne kloppt?
Erst lebt man im negativen Karma-Pool, ohne daß sich negatives Karma in positives wandeln kann. Denn dazu muss man den Pool wechseln. Dann lebt man im positiven Karma-Pool, ohne daß sich dabei positives Karma in negatives wandeln kann. Abschließend springt man in den neutralen Karma-Pool, ohne daß es sich in negatives oder positives wandeln kann. Hat man das dann alles durch, ist man frei von Karma. So einfach geht das. Karma existiert nur in Form von diesen 3 Pools, durch die man zwar wandern muss, die mit einem selbst aber nichts zu tun haben. In diesem Sinne: Schönen Donnerstag noch Euch allen
Veronika_K:
Allein die täglichen Wiederholungen sollten bei dir sämtliche Alarmglocken klingeln lassen, nur bist du womöglich nach so langer Zeit in der Art involviert, dass du, obwohl du selbst merkst, dass das deine Verwirrung nicht mindert, davon auch einen Teil übernommen hast. Das aneinander Reihen von Worthülsen kann in so vielen unterschiedlichen Konstellationen stattfinden, dass keiner sich mehr auskennt und das Gesamtbild für etwas Fantastisches hält, was es eigentlich auch ist, aber in einem ganz anderen Kontext. Das Blendwerk gründet z. T. auch am Gewöhnungseffekt. Sagt jemand zwanzig mal nacheinander die Katze ist grün, was macht das neuronale Netzwerk anhand seiner angeborenen, steten Lernaktivität, es fängt an Flexibilität ins Spiel zu bringen und seine eigene Leistung zu hinterfragen. Das ist eine gute Veranlagung insofern man nicht mit Wahn konfrontiert wird. Wahn ist leicht induzierbar und wer Analyse für Abwehr erklärt, den treibt die Angst bloßgestellt zu werden. Dementsprechend fiel auch die Reaktion aus, auf gefühlten tausend Seiten hier nur Beleidigungen zweier Unbekannten, die die Fassade zum Bröckeln brachten. Buddhismus ist analytisch, weil er für den Erkennungsprozess steht, der Persönlichkeits- , Ideologie-, Kontrollwahn usw. wird als Dünkel bezeichnet und wäre zu überwinden. Dass das so schwer ist zu verstehen, ist tatsächlich schwer zu verstehen.
mipoohji:
Hältst Du Selbstgespräche? Oder sprichst Du gerade mit mir? Warum denn, wenn Du doch ich bist?
Ich bin nicht Du, aber wenn Du darauf bestehst glauben zu dürfen, dass Du ich wärest....
mipoohji:
Den einen Geist interessiert sowas nicht und ich bin nunmal identifizierbar...
Frag meine Frau, die würde mich mit niemandem verwechseln. Und sie hält mich nicht für ein von ihr erschaffenes Phänomen...
mipoohji:
Was davon hätte ich denn nun verstehen sollen?
Ich unterscheide Ich und Selbst. Allerdings nur dann, wenn Ich bin. Wenn Selbst ist unterscheidet niemand. Soweit meine Lebenserfahrung....
Die Uhr hat mit dem Selbst nichts zu tun. Mir geht es schon auch darum zu sagen, dass die Welt auch ohne mich existiert hat und existieren wird. Die Rolle (m)eines Selbst ist davon unberührt, denn es kennt kein Ich und keine Uhr und auch keine sonstige Einzelheit. Die alle werden erst mit einem Ich relevant.
Guten Morgen Jens
mipooh