Das Eihei Koroku enthält spätere Reden, kommentierte Koan und Verse Dogens, die er aus unterschiedlichen Anlässen und teils spontan vor der Mönchsversammlung gab. Die Texte sind voller Anspielungen und Metaphern und tragen stark philosophische Züge.

In den vergangenen Jahren hat Dôgen Zenjis (1200–1253) Hauptwerk Shôbôgenzô über die Zen-Kreise hinaus Interesse erregt. Es war also an der Zeit, eine weitere bedeutende Textsammlung des Begründers der japanischen Sôtô-Schule ins Deutsche zu übertragen, das vorliegende Eihei Kôroku (auch Dôgen Oshô Kôroku), die „ausführliche Aufzeichnung von Dôgens Worten“.

Dank geht an Yûhô Yokoi, geboren 1918, der im März 2010 aus einem Altenwohnheim in Japan die Genehmigung gab, seine Übertragung des Eihei Kôroku einzudeutschen. Die Alternativübertragung ins Englische von Okumura/Leighton benutzt die Monkaku- oder Sôzan-Version des Eihei Kôroku aus dem Jahr 1598, Yokoi zieht auch die Manzan- oder Rufubon-Version aus dem Jahr 1672 heran, die als populärer gilt.