Vorgeschichte: Die erste Hälfte meines Lebens ignorierte ich die Menschen weitestgehend und meine Intoleranz bezog sich daher eher auf lebelose Dinge wie Gegenstände, Gerüche, Geschmäcker, etc. Das legte ich irgendwann ab. Und ab jenem Punkt wandte ich mich auch den Menschen zu. Jedoch bin ich mittlerweile an nen Punkt angelangt, wo mir die Art und Weise von immer mehr Menschen tierischst auf die Eier geht. Wie gesagt, an deren Äußerlichkeiten störe ich mich nicht, sondern es ist vor allem ihr Charakter - die Art und Weise, wie sie sich geben. Sprich: Wie sie etwas sagen, was sie sagen und welchen Gesichtsausdruck und Körpersprache sie an den Tag legen. Wenn mir am Tag 300 Leute über den Weg laufen, dann sind darunter gerade mal 5 Leute, die ich okay finde. So ungefähr ist das Verhältnis. Daß mir meine Intoleranz auch noch berechtigt erscheint, macht es mir jedenfalls nur umso schwerer. Im Prinzip ist es das selbe Prinzip wie früher, wo sich meine Intoleranz noch eher auf die äußere Erscheinung von Dingen bezog. Nur daß es jetzt halt um den Charakter von Menschen geht.
Also, wie wird man diese Intoleranz los?
Askese darf niemals ein Zwang sein sondern entstammt dem Wissen um wahren Genuß.
Du sündigst nicht indem Du Dich nicht kasteist, sondern indem Du Dich ablehnst, nur weil Du das nicht tust. Wer hat Dir denn eigentlich den Unsinn verbraten?
Die einzige Disziplin, die eigentlich gar keine ist, besteht darin neugierig auf den jetzigen Augenblick zu sein und allenfalls noch auf den nächsten. Und das eben sooft Du magst, bis Du irgendwann sagst, noch angenehmer möchte ich es nicht...
Es ist zu einfach, darum schaffst Du es derzeit mental nicht. Dein Kopf ist zu "schlau", und das ist dumm... für Dich...
Gruß
mipooh